Bitcoin in Südkorea: Bank will Regulierung als Gebrauchsgegenstand

Bitcoin in Südkorea

Der südkoreanische Zentralbankchef der Bank of Korea (BOK), Lee Joo-yeol, hat angekündigt, dass Bitcoin als Ware und nicht als Währung reguliert wird. Der Gouverneur behauptete jedoch, dass die Zentralbank für diese Verordnung noch einige Zeit braucht. Während der Revision der BOK bei der Nationalversammlung behauptete Lee, dass digitale Währungen wie Bitcoin nicht als Geld angesehen werden können. So basiere das nicht auf der Definition der Bank of International Settlements (BIZ). Bitcoin in Südkorea als Wirtschaftsgut, statt Währung?

Bitcoin in Südkorea: Die neuesten Bewegungen

Es ist schwierig, [virtuelle Währungen] als Geld per Definition der Bank of International Settlements (BIS) zu betrachten. Die Regulierung (der virtuellen Währungen) ist angemessen, weil sie als Ware angesehen wird. Sie kann nicht auf der Ebene einer Währung reguliert werden.

Lee Joo-yeol

Um die Probleme mit Kryptowährungen zeitnah zu lösen, hat die südkoreanische Regierung 2016 eine Task Force für digitale Währungen ins Leben gerufen. Folglich soll sie die regulatorischen und lizenzrechtlichen Parameter für Bitcoin und Bitcoin-Börsen untersuchen. Anfang Juni 2017 berichtete CNN, dass die Teilnehmer der Studie „sich nicht darauf geeinigt haben, ob Kryptowährungen derzeit in Systemen enthalten sein sollten und wie diese Systeme funktionieren können.“

Unterdessen hat der Finanzaufsichtsdienst (FSS) – Südkoreas Finanzaufsichtsbehörde – ein Verbot für Initial Coin Offerings (ICO) unter der Leitung der Task Force ausgesprochen. Ziel des Verbots ist es, die Anleger vor möglichen Betrug zu schützen. Dieser Schritt hat zu großen Unsicherheiten geführt. Viele befürchteten einen Komplott gegen den lokalen Markt für digitale Devisengeschäfte in dem Land. Ähnlich, wie dies auch in China der Fall war.

Kim Yong-bum, stellvertretender Vorsitzender des FSS, äußerte damals, dass ICOs das Betrugsrisiko erhöhen, weshalb ein Verbot sinnvoll sei.

Wir sind besorgt über die negativen Auswirkungen von ICOs. Unter Anderem dürfen wir das erhöhte Betrugsrisiko nicht vernachlässigen. Somit sind ICOs in all seinen Formen verboten.

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