Bitcoin weltweit: Wie China die Entwicklung der Kryptowährung prägt

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Mit 90 Prozent des weltweiten Bitcoin Handels war China noch vor wenigen Wochen der wichtigste Markt. Seit Anfang des Jahres hat sich der Kurs von Bitcoin mehr als vervierfacht. Die chinesischen Behörden sprachen Anfang September über ein Verbot für ICOs – Initial Coin Offering. In China sorgen sich die Aufseher, dass sich illegale Aktivitäten mit Bitcoin finanzieren lassen. Der Sicherheitsapparat will Waffenschieberei, Drogenhandel und Terror auf diese Weise eindämmen. Werden diese Entscheidungen gegen den Bitcoin weltweit Auswirkungen haben?

Strenge Kontrollen: Nur in China oder gilt das auch für Bitcoin weltweit?

Digitales Bezahlen in China geht über die gängigen Dienste von Wechat und Alipay. Es wird aber sehr streng kontrolliert. Deshalb sprechen die Internet-Finanzwirtschaft und die Beamten in Peking von einer staatenlosen Währung. Nach dem Veto von den Behörden, brach der Bitcoin Kurs ein. Der Börsenhandel von Bitcoin wurde eingestellt. Seitdem haben viele virtuelle Marktplätze dicht gemacht. Allerdings lebt der Bitcoin außerhalb der Volksrepublik weiter. Der beliebteste Handelsplatz ist inzwischen Japan geworden.

(UPDATE: BITCOIN ERREICHT NEUES ALLZEITHOCH BEI $5000!)

Die Ereignisse in China zeigen, wie sehr die Regulierungsbehörden und Zentralbanken wegen dieser Kryptowährungen in Aufruhr sind. Die digitale Währung ist zu sehr verbreitet, die Aufmerksamkeit ist sehr groß und die Risiken sind offensichtlich. Mehr als 100 verschiedene digitale Währungen gibt es und alle haben eins gemeinsam: keine zentrale Stelle. Das unterscheidet sie von den Währungen, die staatlich kontrolliert werden, wie es z. B. mit dem Dollar, Euro oder dem chinesischen Yen der Fall ist.

Länder entwickeln eigene Kryptowährung

Scheine und Münzen gibt es bei Kryptowährungen nicht. Um die Zahlung auszuführen und zu bestätigen, braucht man keine Banken und Kreditkartenkonzerne. Ein Netzwerk aus Rechnern speichert alle Transaktionen mit den Kryptowährungen. Dabei bleibt die Identität der Nutzer geheim. Des Weiteren forschen Währungshüter in mehreren Ländern selbst an eigenen Digitalwährungen. Projekte, die von dem Staat initiiert wurden, gibt es in Luxemburg, der Schweiz, in Schweden und in Dubai. Zu den Olympischen Spielen 2020 will Japan eine eigene digitale Währung herausgeben. Sie soll J-Coin heißen.

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