DDoS Attacke Legt Bitcoin Gold Website Lahm: Statement Fehlt Noch

Bitcoin Gold Website

Eine neue Kryptowährung namens Bitcoin Gold (BTG) ist heute Morgen offiziell geboren. Seitdem sich BTG von der Bitcoin-Blockchain getrennt hat, leidet die Website des Projekts unter Denial-of-Service-Attacken. Leidet das Projekt nun unter dem temporären Ausfall der Bitcoin Gold Website?

Mining ohne teure spezialisierte Software

Der erste Schritt auf der Bitcoin-Gold-Roadmap bestand darin, einen „Snap-Shot“ der Blockchain als Mittel zur Erstellung eines Replikats zu schaffen. Dadurch soll eine egalitärere Ableitung der populären Kryptowährung entstehen, mit der man mit weniger spezialisierter Hardware die Kryptowährung schürfen kann. BTG plant nun die Kryptowährung so zu verteilen, dass sie zum Zeitpunkt des hard fork für jeden verfügbar ist, der Bitcoin hält. Nicht lange nachdem dieser Prozess eingeleitet wurde, stand das Entwicklerteam jedoch vor einigen Herausforderungen:

Massive DDoS-Attacke auf unsere Cloud-Site. 10 Millionen Anfragen pro Minute. Wir arbeiten mit den Anbietern zusammen, die in Kürze alle IP-Adressen sperren. Wir werden euch bald über Neuigkeiten benachrichtigen!

Selbst Stunden nachdem das Entwicklerteam diese Meldung veröffentlichte, scheint die Bitcoin Gold Website immernoch unter Beschuss zu stehen. Interessenten, die das Projekt weiterverfolgen möchten, werden folglich an diesem Vorhaben gehindert.

Bitcoin Gold Website als Zielscheibe

Denial-of-Service-Attacken sind bei der Einführung von Kryptowährungs-Projekten häufig anzutreffen, insbesondere solche, die sich als umstritten oder disruptiv erweisen. Bitcoin Gold erfüllt diese Voraussetzungen. Hinter dem Projekt steht Jack Liao, CEO von LightningAsic aus Hongkong. Er kritisiert das Bitcoin Mining in seiner jetzigen Form und nimmt sich dabei kein Blatt vor den Mund. Wahrscheinlich sind es seine Ansichten diesbezüglich, die zum Ziel für diese Angriffe geworden sind. Des Weiteren stand das Projekt auch im Rampenlicht für weitere Kritik.

BTG verwendet nämlich einen Prozess, durch den die Kryptowährung privat erstellt, bevor sie öffentlich zugänglich gemacht wird. Dieser Prozess war der Grund für eine flüchtige Diskussion auf diversen Entwicklerkanälen und hat dazu geführt, dass einige der Kryptowährung misstrauen.

Es gibt noch ein paar andere Gründe, die für Aufregung sorgen. Unter Anderem hat Bitcoin-Gold das Risiko eines „Replay-Angriffs“ immernoch nicht vollständig gelöst. Dieser „Replay-Angriff“ bezieht sich auf Transaktionskomplikationen, die auftreten können, wenn zwei inkompatible Versionen der Bitcoin-Blockchain einander nicht unterscheiden können.

Unter dem Strich bedeutet das alles nur, dass sich die Kryptowährung noch in seiner Entwicklung befindet. Ein offizielles Statement über die Ursache des Ausfalls bleibt noch aus.

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