Gates Foundation startet Blockchain-basierte mobile Zahlungslösung

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Die Bill- und Melinda Gates-Stiftung hat die Open-Source-Zahlungssoftware Mojaloop eingeführt, um eine Kompatibilität zwischen Finanzinstituten, Zahlungsanbietern und anderen Unternehmen zu schaffen. Damit werden Zahlungsdienste für arme und für Menschen ohne Bankkonto auf der ganzen Welt angeboten. Das mobile Zahlungssystem verwendet die Interledger-Technologie, die vom DLT-Startup (Distributed Ledger Technology) Ripple entwickelt wurde. Führt diese mobile Zahlungslösung nun dazu, dass Ripple die Überhand gegenüber Bitcoin gewinnt?

Mobile Zahlungslösung: Attraktiv auch für Banken?

Laut Kosta Peric dem stellvertretenden Direktor für Finanzdienstleistungen, ist die neue Software darauf ausgerichtet, die Probleme in Bezug auf die Verträglichkeit digitaler Zahlungen zu lösen. Er lud auch Personen aus der Banken- und Zahlungsbranche dazu ein, das System zu testen.

Die Kompatibilität digitaler Zahlungen stellt für die Finanzdienstleistungsbranche die schwierigste Hürde dar. Mit Mojaloop haben unsere Technologiepartner endlich eine Lösung gefunden, die auf jeden Service anwendbar ist. Noch dazu laden wir Banken und die Zahlungsindustrie ein, dieses Tool zu erforschen und zu testen.

Weitere Partner für die mobile Zahlungslösung

Neben Ripple unterstützen außerdem auch noch weitere Finanztechnologie-Unternehmen die Stiftung bei der Entwicklung der Software. Im Rahmen des „Level One Project“ entwickelte die Gruppe diese Anwendung. Es handelt sich hierbei um ein Dachprogramm. Damit können Menschen, denen die nötigen Mittel nicht zur Verfügung stehen, in der Lage sein, disruptive Technologien wie Blockchain zu erforschen.

Im Rahmen des Projekts haben mehrere Mobilfunktechnologie-Anbieter, nämlich Huawei, Ericsson, Mahindra Comviva und Telepin, zur Entwicklung einer offenen Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) beigetragen, um das Tempo der Integration digitaler Zahlungsdienstleister zu beschleunigen.

Die Bill und Melinda Gates Foundation erforscht seit 2015 Wege, die Blockchain-Technologie unter dem Level One-Projekt zu nutzen. Zu den Initiativen zählt unter Anderem die Nutzung der Technologie, um die getrennten Finanzsysteme zu überbrücken oder zu verknüpfen.

Zahlungen mit Bitcoin bald kostenlos?

Sollte sich Bitcoin als funktionierende Währung etablieren, dann besteht die Möglichkeit, dass Unternehmen, die ein Monopol auf Geldtransfers besitzen, unter Druck gesetzt und die Preise nach unten drücken werden. Cathie Wood, CEO von ARK Invest, ist der Ansicht, dass Kryptowährungen in Zukunft so wertvoll und weit verbreitet sein werden, dass alle Geldtransfers via Bitcoin kostenlos sein müssen. Wie das später mal aussieht? Hier geht’s zum vollständigen Artikel…

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