Korea warnt vor Bestrafungen: ICOs in China müssen Geld rückerstatten

Korea

Die Volksbank von China („PBoC“) hat das ICO-Verbot des Landes bestätigt und sagte, das Finanzinstrument sei jetzt „illegal“. Dementsprechend geht die Überwachung weiter. Laut offizieller Nachricht seitens der Bank am Montag sollen „alle ICO-Aktivitäten sofort beendet werden“. Organisationen und Personen, die bereits ICO-Kampagnen abgeschlossen haben, sind verpflichtet, investiertes Geld an ihre Investoren zurückzuerstatten. Dadurch werden gesetzliche Rechte und Interessen geschützt und Risiken vermieden. Korea zieht auch nach.

[LIES HIER] | China erklärt ICOs für illegal

Apps und Webseiten zu ICOs müssen abgeschaltet werden

Dieser Schritt der Regierung ähnelt einer weiteren Maßnahme die sie Anfang dieses Jahres durchgeführt hat. So forderte die Regulierungsbehörde eine Stilllegung der Exchange-Börsen. Das dauerte mehrere Monate an. Desweiteren ist es nun verboten mit ICOs oder ihren Token zu interagieren. Noch dazu sind sämtliche PBoC-Staaten und die ICO-Betreiber dazu verpflichtet, die Umwandlung von virtuellen Währungen in Fiat zu stoppen. „Sämtliche Plattformen, welche den Kauf/Verkauf von digitalen Token oder Dienstleistungen in Bezug auf Preise oder andere Informationen anbieten, müssen ihre Dienste mit sofortiger Wirkung einstellen.“, heißt es in der Meldung.

Die Finanzbehörden verlangen, dass Telekom-Betreiber die Nutzung von Websites und mobilen Apps (zum Thema Kryptowährungen) sperren und diese Apps auch von relevanten Marktplätzen löschen. Außerdem beenden Behörden auch Geschäftslizenzen gemäß den geltenden Gesetzen.

40 Prozent des ICO-Marktes wird über Nacht abgeschaltet

Verantwortlich für rund 40% der ICO-Industrie ist China. So erzeugte sie laut den Quellen insgesamt $ 1 Milliarde an Einnahmen. Beinahe ungehindert waren fast alle in der Lage, Investitionen durch die Ausgabe von digitalen Tokens zu sammeln. Durch die Einfrierung der ICOs, entfällt diese ertragreiche Option. „Finanz- und Nichtbanken-Zahlungsorganisationen dürfen weder direkt noch indirekt irgendwelche Waren oder Dienstleistungen anbieten, die mit ICOs oder digitalen Währungen in Relation stehen – einschließlich Start, Registrierung, Clearing oder Abwicklungen“, warnt die PBoC.

Sie dürfen auch keine Unternehmen finanzieren, die mit ICOs oder digitalen Währungen in Verbindung stehen. Wenn eine Finanz- oder Nichtbanken-Zahlungsorganisation auf irgendetwas im Zusammenhang mit dem ICO-Sektor stößt, sollten sie die zuständigen Behörden informieren.

Korea droht mit Bestrafung

Parallel zu den Nachrichten aus China, meldet sich inzwischen nun auch Süd-Korea. Obendrein hat Südkorea vor kurzem seine Absicht erklärt, die Krypto-Industrie zu regulieren und spielt mit der Intention auch ICOs zu verbieten. Weitere Themen, die diskutiert wurden, beinhalten das mögliche Verbot von ICO-Fundraising-Plattformen aufgrund von Verletzungen des Kapitalmarktgesetzes. Nach dem Gesetz wird die Beschaffung von Geldern durch Aktienausgabe mit Kryptowährungen als illegale Handlung angesehen.

Wir werden den Anwendungsbereich von Gesetzen über die die Regulierung von Fund-Raising erweitern. Dazu entwerfen wir Vorschriften für den digitalen Devisenhandel.

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