Michigan / USA: Festnahme eines Mannes für den Verkauf von Bitcoin

Verkauf von Bitcoin

Lokalen Medienberichten zufolge wurde ein Mann aus Michigan namens Bradley Anthony Stetkiw von örtlichen Behörden für den Betrieb eines unlizenzierten Geldtransportgeschäfts unter Anklage gestellt. Die Anklage wurde beim US-Bezirksgericht eingereicht. Ist der Verkauf von Bitcoin nun illegal?

Verkauf von Bitcoin ohne Lizenz

Laut dem Bericht hatte Stetkiw Bitcoin-Transaktionen im Wert von Hunderttausenden von Dollar vermittelt, ohne die ordnungsgemäße Lizenzierung für Geldvermittlung zu besitzen. Er hatte die Website LocalBitcoins benutzt und traf seine Kunden in Tim Hortons Restaurant. Dabei trat er unter dem Pseudonym ‚SaltandPepper‘ auf.

Als Teil einer verdeckten Ermittlung trafen Bundesagenten den Händler und kauften Bitcoin für mehr als $ 55.000. Nach einer Reihe von Treffen stellte sich heraus, dass Stetkiw sogar Verträge mit Out-of-State-Verkäufern abwickelte. Diese Aktivitäten sind alle von staatlichen und Bundesbehörden lizenziert.

Bitcoin noch in der Adoptionsphase

Die Operation unterstreicht die Tatsache, dass sich Bitcoin immer noch in der weit verbreiteten „Adoptionskurve“ befindet, da die Macht der dezentralisierten Währung mit den Gefahren illegaler Aktivitäten gemildert wird. Die Regierungen nehmen zwar das Wachstumspotenzial wahr, äußern jedoch weiterhin ihre Besorgnis über die mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen verbundenen Risiken.

Anders in Südkorea…

Knapp 216 Bitcoins beschlagnahmten die südkoreanischen Gesetzeshüter von einer Person. Die Polizei hatte vermutet, sie würde an illegalen Aktivitäten mit dieser digitalen Währung beteiligt sein. Kürzlich beschloss das südkoreanische Gericht, dass diese Beschlagnahmung illegitim war. Das Suwon-Bezirksgericht setzte einen bahnbrechenden Präzedenzfall ein, indem er entschied, dass Bitcoin und damit verbundene digitale Währungen nicht der Beschlagnahmung unterliegen können.

Eine Nachricht von Südkorea an die Regulierungsbehörden

Südkorea ist einer der eher fortschrittlicheren Nationen gegenüber Bitcoin, seiner Legalisierung sowie seiner Regulierung. Damit könnte dieser gerichtliche Schritt Schockwellen durch das ganze Land und sogar hinaus auf die ganze Welt senden. Denn es gibt stark kontrastierende Meinungen zu der digitalen Währung. Doch mit der Hilfe Südkoreas könnten weitere Nationen folgen. Bitcoin darf kein konfiszierbares Gut sein.

[LIES HIER] Was, wenn Satoshi Nakamoto heute all seine Bitcoins verkaufen würde?

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