Satoshi Nakamoto – Wer ist der Bitcoin Erfinder?

Ist Satoshi Nakamoto möglicherweise ein 70 jähriger Japaner?

Satoshi Nakamoto - Wer steckt hinter diesem digitalen Mr.X?

Der Name Satoshi Nakamoto stellt eines der größten Geheimnisse der digitalen Welt dar. Es handelt sich um ein Pseudonym, der auf den Erfinder der digitalen Kryptowährung Bitcoin zurückzuführen ist. Im Jahr 2008 entwickelte die Personen Bitcoin Core, eine so genannte Open-Source-Referenzimplementierung. Ob es sich bei Satoshi Nakamoto tatsächlich um eine natürliche Person handelt oder ob eine Personengruppe dahinter steckt, konnte bis heute noch nicht abschließend aufgeklärt werden. Seitdem im Jahr 2008 BTC implementiert worden ist, haben unterschiedliche Menschen die mysteriöse Identität für sich eingenommen. Andere wurden schlichtweg zum Erfinder der BTC gemacht, wobei sie dies öffentlich widerrufen haben. Die Frage ist somit, wer wirklich hinter dem Pseudonym steckt. Immerhin ist die Kryptowährung BTC heute ein anerkanntes sowie sehr erfolgreiches Zahlungsmittel im Internet.​

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Feststehende Fakten zu Satoshi Nakamoto

Die Welt weiß folglich nicht sicher, welche Identität hinter dem Namen Satoshi Nakamoto wirklich steckt. Allerdings ist heute bekannt, welchen Einfluss der Name auf das digitale Zeitalter genommen hat. Nachdem er im Jahr 2008 ein Papier veröffentlicht hat, woraus eindeutig hervorgeht, dass er als Erfinder des Bitcoin Protokolls anzusehen ist, publizierte er bereits wenige Monate später einen BTC - Software - Client in der ersten Version. Zunächst beteiligte er sich noch aktiv an dem großen Projekt, wobei er lediglich Mailinglisten verwendet. Am Ende des Jahres 2010 konnte er sich geradezu stillschweigend aus der angewachsenen Community zurückziehen.

Das Besondere an seiner Arbeit besteht darin, dass Satoshi Nakamoto zwar möglicherweise auch persönlich mit Menschen aus seinem Open-Source-Team zusammengearbeitet hat, ohne dabei jedoch persönliche Informationen über sich und sein Leben preiszugeben. Da sich die Mitarbeiter bis heute in Stillschweigen hüllen, ist der persönliche Kontakt lediglich eine Mutmaßung, die im Internet aufgestellt worden ist. Der BTC Erfinder verabschiedete sich endgültig im Frühjahr 2011 von dieser digitalen Bühne. Dem letzten Menschen, mit dem er an diesem Projekt zusammengearbeitet hat, teilte er zum Abschied lediglich mit, dass er sich nunmehr mit anderen Dingen beschäftigen wolle. Konkrete Hinweise, worum es sich dabei handelt, ob er möglicherweise an einem neuen Projekt arbeitet, gab er hingegen nicht.

Gibt der Name Satoshi Nakamoto Hinweise auf das Land der aufgehenden Sonne?

Zugegeben, der Name Satoshi Nakamoto klingt japanisch. Ein altes englisches Sprichwort besagt allerdings, dass ein Buch niemals nach seiner Hülle beurteilt werden sollte. Möglicherweise gilt dies beim Erfinder des BTC nicht. Fakt ist, dass die Bestandteile des Namens Satoshi Nakamoto eine tatsächliche Bedeutung haben. Der Vorname Satoshi kann mit "klug, klarem Denken, schnell witzig" ins Deutsche übersetzt werden. Demgegenüber muss der Nachname in seine einzelnen Bestandteile zerlegt werden. Während der erste Wortteil Naka mit "Verhältnis, Innen oder Mittel" übersetzt werden kann, bedeutet Moto entweder "Stiftung" oder "Herkunft".

Letztendlich handelt es sich somit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um einen ausgedachten Algorithmus, der lediglich aus dem japanischen übernommen worden ist. Ob es sich bei dem Vater der Bitcoin tatsächlich um einen Japaner handelt, ist indes nicht geklärt. Das Problem ist, dass der Algorithmus auf sämtliche Personen übertragen werden kann, die eine Bewegung ins Leben rufen konnte. Eine weitere Schwierigkeit ergibt sich daraus, dass die Wörter unterschiedliche Bedeutung haben und folglich auf andere Art und Weise zusammengesetzt werden können. Dass es sich bei Satoshi Nakamoto folglich um einen japanischen Mann handelt, konnte bislang durch weitere Indizien nicht festgestellt werden. Überhaupt ist gar nicht geklärt, ob der Erfinder der BTC tatsächlich ein Mann ist. Möglicherweise wurde die digitale Währung auch von einer weiblichen Person entwickelt, die sich lediglich hinter einer männlichen Identität versteckt.

Wer kennt die Identität des Urhebers der Bitcoins?

Wer ist Satoshi Nakamoto

Die wahre Identität des Bitcoin Erfinders ist scheinbar niemandem bekannt. Jedenfalls hat sich ausdrücklich noch keiner mit vollkommen überzeugenden Argumenten an die Öffentlichkeit gewandt. Manchmal ist ein Rätselraten allerdings auch spannender als die Antwort tatsächlich zu kennen. Dementsprechend kursierten in der Vergangenheit ganz unterschiedlichen Namen durch die digitale Welt. Der New Yorker Bürger Joshua Davis war beispielsweise der Ansicht, dass sich hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto der Name Michael Clear verbirgt, der ein abgeschlossenes Studium in der Kryptographie vorweisen kann. Joshua Davis traute ihm entsprechend zu, das Bezahlsystem BTC entwickelt zu haben. Zu dieser Schlussfolgerung kam er darüber hinaus auch, weil er mehr als 80.000 Worte in den Schriften, die Satoshi Nakamoto online verfasst hat, grundlegend analysiert hat. 

In Widerspruch gelangte er allerdings deswegen, weil er auch den finnischen Soziologen Vili Lehdonvirta, der insbesondere Erfahrung auf dem Gebiet der Spieleentwicklung hat, für den wahren Erfinder der Bitcoin gehalten hat. Beide genannten Personen leugneten allerdings öffentlich, sich hinter dem Pseudonym zu verbergen. Darüber hinaus hat auch eine anonyme Gruppe das von Davis behauptete Ergebnis bestritten. Stattdessen vermuteten sie, dass das anonymisierte Bezahlsystem BTC von einer Gruppe, bestehend aus drei Personen, ins Leben gerufen worden ist. Dabei sollte es sich um Charles Bry, Vladimir Oksman und Neal King handeln. Gestützt wurde diese These auf das von Nakamoto veröffentlichte Bitcoin Papier, bestätigt hat sich hingegen nicht.

Auf jeden Fall ist bekannt, dass die Währung Bitcoin am 18. August 2008 über einen japanischen Server registriert worden ist. Knapp 2,5 Jahre später wurde die Registrierung nach Finnland übertragen. Dementsprechend wurde im Zusammenhang mit der Erfindung auch Martii Malmi genannt, der nicht nur in Finnland lebt, sondern auch Erfahrungen im Bereich der Softwareentwicklung hat. Bestätigt wurde dies allerdings auch nicht. In der Folgezeit wurden geradezu regelmäßig neuen Namen genannt. So war es beispielsweise im Februar 2014 Dorian S. Nakamoto, der von dem amerikanischen Journalisten Leah McGrath Goodman aufgespürt worden ist. Doch auch diese Theorie entpuppte sich letztendlich als unbestätigte Behauptung, zumal Dorian S. Nakamoto behauptete, überhaupt nichts über Bitcoin zu wissen. Schließlich beauftragte er auch einen Anwalt mit dieser offiziellen Erklärung. Es ist offensichtlich, dass der Name Satoshi Nakamoto weltweit zu den wildesten Spekulationen geführt hat. Es ist nicht nur der Name selbst, der immer wieder Anlass zu Nachforschungen bietet. Da die wahre Identität scheinbar niemand zu kennen scheint, galt der Name lange Zeit als Gespenst in der Cyberwelt. Doch dann fiel ein weiterer Name: Craig Wright.

Craig Wright - Welche Verbindung teilt er mit Satoshi Nakamoto?

Es war im Jahr 2015 als Anfang Dezember ein Report von Wired and Gizmodo für Aufsehen gesorgt hat. In dem Bericht wurde behauptet, die wahre Identität von Satoshi Nakamoto gelüftet zu haben. Danach soll es sich um den Australier Craig Wright handeln. Auf Grundlage dessen besteht keine natürliche Beziehung zwischen Wright und Nakamoto. Es soll sich vielmehr um dieselbe Person handeln. Zu diesem Zeitpunkt äußerte sich der mutmaßliche Bitcoin Erfinder noch nicht. Dies änderte sich jedoch einige Wochen später, als er der Öffentlichkeit einen Krypto-Schlüssel offenbarte, den lediglich der Vater der BTC - Währung haben kann. Diesen legte er nicht nur in seinem Blog vor, sondern nutzte darüber hinaus auch große Fernsehsender wie BBC.

Die Theorie um Craig Wright überzeugt nicht nur aufgrund des einmaligen Schlüssels. Stattdessen handelt es sich bei ihm auch um einen Computerfachmann, so dass er auch prinzipiell über das fachliche Know-how verfügen könnte. In einer Pressemitteilung rechtfertigte er sein bisheriges Vorgehen. Nachdem im Dezember 2015 sein Name öffentlich als wahre Identität von Satoshi Nakamoto gehandelt worden ist, fühlte er sich noch nicht zum Handeln veranlasst. Vielmehr wollte er nach eigener Aussage auch weiterhin unbekannt bleiben. Diese Einstellung änderte sich jedoch zu dem Zeitpunkt als die Menschen in seiner näheren Umgebung von Medienvertretern aufgesucht worden sind. Diese Beeinträchtigung wollte er ihnen schlussendlich ersparen. Das Bezahlsystem Bitcoin, das insbesondere im World Wide Web angewendet wird, scheint folglich erstmals ein wahres Gesicht zu bekommen. BTC kann unabhängig von Banken sowie Regierungen genutzt werden, wobei jeder Bitcoin durch Euro oder Dollar generiert wird. Zu dem Pseudonym Satoshi Nakamoto sei der BTC - Erfinder durch einen japanischen Philosophen gekommen. Es handelt sich dabei um Tominaga Nakamoto, der im 17. Jahrhundert gelebt hat.

Nunmehr könnte der Fall Satoshi Nakamoto zu den Akten gelegt werden. Die Geschichte rund um BTC scheint endgültig aufgelöst worden zu sein. Es ist aber ausgerechnet das bekannte Magazin "The Economist", das auch ein Interview mit dem scheinbaren Bitcoin Urvater geführt hat, das einmal mehr Zweifel an der Theorie aufkommen lässt. Nach Aussage der Verantwortlichen könne es sich bei Craig Wright um Satoshi Nakamoto handeln. Allerdings hätten wichtige Fragen nicht abschließend geklärt werden können. Diese Veröffentlichung lässt daher weiterhin Spielraum für Spekulationen zu. Möglicherweise kann auch niemals hundertprozentig aufgeklärt werden, wer hinter dem Pseudonym tatsächlich steckt. Denselben Weg verfolgt Mr. Wright hingegen selbst auch. Bei einem Interview mit der BBC hat er verstärkt deutlich gemacht, dass es ihm egal sei, ob die Menschen ihn als BTC - Erfinder ansehen möchten oder eben nicht. Für ihn spricht letztendlich aber auch sein Know-how als Bitcoin - Experte. In der Vergangenheit hatte er darüber hinaus versucht, eine Bank für die digitale Währung aufzubauen. Zudem ist er stolzer Eigentümer eines der leistungsstärksten Computer weltweit. Und letztendlich benötigt die Digitalwährung BTC insbesondere eines, nämlich Rechenpower. Mr. Wright verfügt somit nicht nur über das spezielle Fachwissen, sondern auch über die technische Ausrüstung, um BTC weltweit verfügbar zu machen.

Das Vermögen von Satoshi Nakamoto

Es liegt auf der Hand, dass ein besonderes Interesse dem Vermögen des Erfinders der digitalen Währung zuteil kommt. Schätzungen zufolge verfügt Satoshi Nakamoto über 1 Millionen Bitcoins. Daraus lässt sich allerdings kein konkreter Wert ermitteln, da der Umtausch vom jeweiligen Wechselkurs abhängig ist. Aktuell liegt der Kurs bei etwa 1000 € pro Bitcoin. Insofern würde das Vermögen derzeit bei etwa 1 Milliarde € liegen. Auch wenn wasserdichte Beweise für die Identität sowie die Anzahl der eigenen Coins nicht vorliegen, steht dennoch fest, dass Satoshi Nakamoto ein reicher Mann ist

Satoshi Nakamoto Vermögen

Fazit - Der Name Satoshi Nakamoto steht für einen großen Mythos der modernen Zeit

Kaum ein anderer Name hat die digitale Welt so sehr beschäftigte wie Satoshi Nakamoto. Und er wird es auch in Zukunft weiterhin tun, insbesondere bei den Anhängern, die sich nicht damit zufrieden geben, dass es sich bei dem Pseudonym um den australischen Staatsbürger Craig Steven Wright handelt. Möglicherweise ist es auch gar nicht so wichtig, welche Identität tatsächlich mit dem Namen verbunden ist. Seine Erfindung hat die Welt jedenfalls ein Stück weit verändert, was letztendlich auch den Weg in die Geschichtsbücher finden wird. Vielleicht ist es aber auch erst der Beginn einer neuen Entwicklung, die vor allem in Zeiten von Wirtschaftskrisen noch mehr an Bedeutung gewinnen wird. Und womöglich kann eines Tages zweifelsfrei festgestellt werden, ob sich Mr. Wright oder doch ein ganz anderer Zeitgenosse hinter dem japanischen Namen verbirgt.

    blockchain-hero

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