Südkoreanisches Gericht erklärt Bitcoin-Beschlagnahmumg für illegal

Südkorea Bitcoin

Südkorea | Knapp 216 Bitcoins wurden von einer Person beschlagnahmt. Die Polizei hatte vermutet, sie würde an illegalen Aktivitäten mit dieser digitalen Währung beteiligt sein. Kürzlich beschloss das südkoreanische Gericht, dass diese Beschlagnahmung illegitim war. Das Suwon-Bezirksgericht setzte einen bahnbrechenden Präzedenzfall ein, indem er entschied, dass Bitcoin und damit verbundene digitale Währungen nicht der Beschlagnahmung unterliegen können.

Eine Nachricht von Südkorea an die Regulierungsbehörden

Südkorea ist einer der eher fortschrittlicheren Nationen gegenüber Bitcoin, seiner Legalisierung sowie seiner Regulierung. Damit könnte dieser gerichtliche Schritt Schockwellen durch das ganze Land und sogar hinaus auf die ganze Welt senden. Denn es gibt stark kontrastierende Meinungen zu der digitalen Währung. So beispielsweise Chinas jüngster Vorstoß in die Richtung der scharfen Regulierung und die negative Haltung, die dieses Land gegenüber dieser innovativen Technologie einnimmt. Doch mit der Hilfe Südkoreas könnten weitere Nationen folgen. Bitcoin darf kein konfiszierbares Gut sein.

„Kein objektiver Standard“

Den lokalen Berichten von Kyunghyang Shinmun zufolge, ist die starke Volatilität von Bitcoin in dieser Hinsicht auch ihr Retter. Infolgedessen wurde die Konfiszierung als nicht rechtswirksam angesehen, denn

[es ist] „nicht geeignet, Bitcoins zu beschlagnahmen, da sie keinen objektiven Standardwert übernehmen können.“

Darüber hinaus greift das Argument, dass Bitcoin als digitale Währung keinen physischen Gegenwert besitzt und es somit im Wesentlichen nichts zu beschlagnahmen gibt. Allem Anschein nach sehen die Gerichte Bitcoin als einen Wert. Jedoch verändert sich dieser ständig. Das könnte bedeuten, dass um über eine Regulierung diskutiert wird.

Bitcoins und Pornografie

Das Urteil des südkoreanischen Gerichts entstand aus dem Fall, in dem ein Betreiber einer Pornographie-Webseite illegale Inhalte veröffentlichte. Zudem hatte diese Website viele Mitglieder, doch hat der Betreiber niemals die Mitgliedsbeiträge gemeldet. Diese Mitgliedsbeiträge wurden per Bitcoin abgewickelt.

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