Was, wenn Satoshi Nakamoto heute all seine Bitcoins verkaufen würde?

Satoshi Nakamoto

Aufgrund der mysteriösen Natur von Satoshi Nakamoto, dem Schöpfer von Bitcoin, sitzt das gesamte Bitcoin Ökosystem auf einem aktiven Vulkan. Noch schlummert es. Doch sollte Nakamoto Lust dazu haben, könnte er den Markt mit einer Million Bitcoins überschwemmen und somit seinen Wert zerstören.

Kennt denn wirklich niemand Satoshi Nakamoto?

Eines der größten Rätsel in der Technologiewelt ist die Identität von Satoshi Nakamoto. Niemand weiß, wer er ist, wo er ist oder was er mit seinem Vermögen macht. Seine (geschätzt) Millionen von Bitcoins liegen alle noch auf seinen Wallets.

Die Macht eines Mannes

Matt Green, ein Kryptowährungsprofessor an der Johns Hopkins University, sagt, dass Nakamoto die Macht hat, die Währung zu stürzen, wenn er will.

Bitcoin hat ein endliches Angebot von 21 Millionen. Diese Menge wird bis zum Jahr 2140 erwartet. Nakamotos Anteil beläuft sich also auf knapp fünf Prozent am gesamten Bitcoin.

„Die Sache mit Bitcoin ist die: wenn jemand eine Million von ihnen besitzt, hat derjenige die Möglichkeit, den Markt zu überschwemmen. Betrachten wir Bitcoin mal als eine seltene Sammelkarte. Sie ist wertvoll, weil sie selten ist. Wenn jemand mehrere hunderttausend dieser seltenen Sammelkarten auf den Markt bringt, wären sie nicht mehr so viel wert „, sagte Green.

Würde Nakamoto sich dennoch dazu entschließen seine Bitcoins zum Verkauf anzubieten, würde der gesamte Markt überflutet werden. Folglich sänke der Preis eines Bitcoin bis ins Bodenlose.

Der Wert eines Mannes

Während Nakamoto sowohl ein schlafender Riese als auch ein potentieller aktiver Vulkan bleibt, ist er weder eine Bedrohung noch ein Segen für das Bitcoin-Netzwerk. Für die Zukunft der digitalen Währung ist er jedoch nach wie vor von großer Bedeutung.

Ben Yu, ein in San Francisco lebender Bitcoin-Investor, sagt, dass Nakamotos Anteil an Bitcoin extrem wichtig ist.

„Wenn Bitcoin seine Rolle erfüllt – nämlich eine globale Währung zu werden – dann wäre Satoshi Nakamoto wahrscheinlich der reichste Mensch der Welt. Damit hielte er auch einen proportional höheren Anteil am Vorrat an Bitcoin, als die US-Regierung heute in Gold hält“, sagte Yu.

Yus Mathematik geht auf. Die US-Regierung hält mit rund 8.000 Tonnen die größte Goldreserve der Welt. Das ergibt etwas mehr als vier Prozent des weltweiten Angebots, und damit sogar weniger als Nakamotos fünfprozentiger Anteil an Bitcoin.

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