Gibraltar: Wie die Regierung US-Investoren für Bitcoin anzieht

Gibraltar Bitcoin ICO Hedgefonds

Gibraltar ist in der Gaming-Branche bereits ein riesiger Erfolg. Zudem plant das Land nun im Bereich der Kryptowährungen stark zu werden. Aaron Payas, Senior Associate bei Hassan’s International, setzt mit Gibraltar auf einen Ort, der optimal für die Lagerung von Kryptowährungen oder Business-Fonds ist. Erst seit Kurzem hat die gibraltarische Regierung ihre Rahmenvorschläge mit den Gibraltar Financial Services Commission veröffentlicht. In seinem Tweet erklärt Payas Gibraltar als einen ausgezeichneten Platz, um in dort ansässige ICOs und/oder Blockchain-Unternehmen zu investieren.

Diese Regelung bietet solchen Unternehmern das „Gütesiegel“, das bei der Vermarktung ihres Produktes an potenzielle Kunden oder bei der Anpassung an die Anleger so wichtig ist. Die Vorschläge wurden auch entworfen, um der Gibraltar Financial Services Commission bei der Organisation von Lizenznehmern eine maximale Flexibilität zu ermöglichen.

Den Investoren das Leben leichter machen

Laut Payas ist ein gibraltarischer Fonds eine gute Option für US-Investoren. Derzeit gibt es keine anderen Gebühren außer Kosten, die dazu beitragen, den Fonds zu pflegen. Mit dem Fonds teilen sich alle Investoren gemeinsam das Eigentum an den Bitcoins im Fonds. Infolgedessen wird in Bezug auf die Besteuerung von Kryptowährungen eine interessante Perspektive geboten. Heutzutage zählt Gibraltar zu den fortschrittlichsten Ländern in der EU. Grund dazu ist, dass gibraltarische Unternehmen lediglich auf Grundlage ihrer Gewinne besteuert werden. Der Körperschaftssteuersatz für Nettogewinne beträgt aktuell nur 10 Prozent.

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Der erste Bitcoin-Automat in Gibraltar

Seit Mitte August steht in der Eingangshalle des World Trade Center Gibraltar ihr erster Bitcoin-Automat (auch BTM genannt). Der BTM akzeptiert britische Pfund und Euro. Außerdem äußerte sich das Zentrum über den Automaten: „Sowohl Meschen, die in diesem Land arbeiten oder leben, als auch die, die uns besuchen, können nun Kryptowährungen mit Bargeld und einem mobilen Wallet kaufen“. Demzufolge können Bitcoins bereits ab einem Anteil von nur 10 Euro oder Pfund erworben werden.

Regierung plant Regulierung

Im Januar 2016 veröffentlichte die gibraltarische Regierung ein Konsultationspapier für Kryptowährungen. Seitdem diskutiert sie über einen Rechtsrahmen für Kryptowährungsunternehmen.  „Die Vorschläge enthalten Änderungen für den Financial Services (Investment and Fiduciary Services) Act 1989 und sollen nicht später als am 1. Januar 2018 in Kraft treten.“

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