Wem ‚gehört‘ das Bitcoin Universum? Von Satoshi Nakamoto zu den Winklevoss Zwillingen

Winklevoss Bitcoin Transparenz Anonymität

Finanzmärkte werden größtenteils durch den Faktor des Angebots und der Nachfrage bestimmt. Überdies spielt es auch eine große Rolle, wer einen bestimmten Vermögenswert besitzt und wer diesen kaufen möchte. Das beruht hauptsächlich auf der Markttransparenz, da Händler und Insider beobachten, was Hedgefonds und Pensionskassen mit ihren Investitionen anstellen. Die digitale Währung Bitcoin ist offensichtlich etwas anders. Was ihr an Transparenz fehlt, macht sie mit ihrer Anonymität wieder wett. 

Kryptowährung Bitcoin ist nicht transparent

Während sämtliche Transaktionen und Bewegungen von Bitcoin offen sind und auf dem Ledger öffentlich zur Verfügung stehen, ist die Person hinter jeder Transaktion anonym. Denn verpackt als eine Reihe von zufällig generierten Buchstaben und Zahlen, ist es sehr schwierig zu bestimmen, wer wie viele Bitcoins besitzt. Was zunächst etwas gespensterhaft klingt, wirkt sich jedoch durchaus positiv für Kryptowährungen aus. In unserer sich inzwischen immer mehr in eine digitale Richtung entwickelnden Welt, steht Cyberkriminalität an fast jeder Ecke. Umso positiver wirkt sich die Anonymität für diejenigen unter uns aus, die niemanden wissen lassen wollen, wo sich sein Geld hinbewegt oder aufhält. Um sich kein Zeil auf den Rücken zu setzen, kann man seinen Reichtum über eine große Anzahl an Wallets verbreiten.

Bitcoin Winklevoss Die Finanzbehörden umgehen

Die Tatsache, dass man – dank der Anonymität von Bitcoin – nicht auf die Vermögenswerte bestimmter Personen schließen kann, ist für die Finanzbehörden ein großes Dorn in dem Auge, das sie auf legale und illegale Verwendungszwecke werfen wollen. Zum Beispiel muss die IRS auf Bitcoin-Nutzer vertrauen, die ihre steuerpflichtigen Gewinne erklären. Dass die Anonymität missbraucht wird, war schon im Jahr 2015 klar. Nur 802 Personen machten ihre Gewinne oder Verluste in Bezug auf Bitcoin-Transaktionen geltend. Doch tatsächlich kommt etwas Bewegung ins Spiel. Deutschlands größter Bitcoin-Exchange Bitcoin.de hat der Polizei sensible Nutzerdaten auf Anfrage zugesandt, ohne gesetzlich verpflichtet worden zu sein.

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Stolz die Anonymität brechen

Während es sehr einfach ist, sich hinter der Anonymität von Bitcoin zu verstecken, sind viele stolz bereit, ihre Investitionen und Gewinne in diese digitale Währung preiszugeben. Die wohl größten Fische in diesem Geschäft sind Cameron und Tyler Winklevoss. Laut eigenen Aussagen besitzen sie insgesamt 1% der bis heute geschürften Bitcoins. Das wären knapp 165.000 Bitcoins. Es wird vermutet, dass der geheimnisvoll Schöpfer von Bitcoin – Satoshi Nakamoto – nahezu eine Million Bitcoins über verschiedene Wallets verteilt haben soll. Bei den weiteren großen Spielern handelt es sich um Organisationen, die sich mit dem Abbau oder dem Austausch der digitalen Währung beschäftigen.

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