Bitcoin weiterer Kritik ausgesetzt; diesmal von einem Hedge-Fonds Titan

Kritik Bitcoin

KRITIK AN BITCOIN | Als Gründer und Chef von Bridgewater, dem weltweit größten Hedge-Fonds mit 350 institutionellen Kunden, weiß Ray Dalio das Ein oder Andere über das traditionelle Investmentgeschäft. Sicherlich hat er in der Vergangenheit Vermögensblasen gesichtet und seine Firma erfolgreich um sie herum gesteuert. Aber weiß er auch, wie man Krypto-Asset-Blasen entdeckt? Das wird sich wohl noch zeigen.

Bild: MarketWatch

Kritik: „Bitcoin ist in einer Blase“

In letzter Zeit trat Dalio seinem Freund Jamie Dimon (CEO bei JP Morgan) bei, indem er Bitcoin den Vorwurf machte, sich in einer Blase zu befinden. Desweiteren sagt er, dass Bitcoin „kein wirkungsvoller Reichtum ist, weil es im Gegensatz zu Gold eine hohe Volatilität hat.“

Bitcoin ist ein hochspekulativer Markt. Bitcoin ist eine Blase.

Es gibt mehrere Gründe, warum Herr Dalio nicht an das Potenzial von Bitcoin und anderen Coins glaubt. Nach Bridgewater-Kriterien müssen zwei wichtige Attribute erfüllt sein, um als eine gültige Währung betrachtet zu werden. Die erste ist, dass es als ein Austauschmedium dienen und zweitens, als ein Speicher von Reichtum fungieren muss.

Es ist eine Schande. Schließlich könnte Bitcoin eine Währung sein. Konzeptionell könnte das funktionieren. Jedoch halten es die Menge an Spekulationen und der Mangel an Transaktionen pro Sekunde zurück

Ray Dalio

Ihm zufolge wurde die Überschwänglichkeit bei Kryptowährungen sehr stark von denjenigen Menschen getrieben, die einfach gedacht haben, dass sie Bitcoin zu einem höheren Preis verkaufen können. Demzufolge ohne Verständnis der Grundlagen. „Also ist Bitcoin in einer Blase.“

Dalio ist nicht der einzige große CEO mit einer negativen Haltung auf Bitcoin und Kryptowährungen. Letzte Woche hetzte JP Morgan CEO, Jamie Dimon gegen Bitcoin und erklärte „es für einen Betrug.“

Nur die Zeit wird zeigen, ob die beiden Finanziers in ihren Vorhersagen über Kryptowährungen im Allgemeinen richtig liegen. Dalios Kommentare scheinen einen nicht so großen Einfluss auf die Märkte zu haben, wie Dimons.

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    blockchain-hero

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    Stefan - September 21, 2017 Reply

    Hochinteressant ist die Doppelmoral hinter diesen Aussagen. Auf einer Seite war zu lesen, dass er alle Mitarbeiter feuern will die mit BTC handeln, auf der nächsten konnte man lesen, dass Kunden empfohlen wurde in BTC zu investieren. Nach dem entsprechenden Kursrutsch durch die erste Aussage versteht sich. Mach dir dein eigenes Insidergeschäft…

      blockchain-hero - September 22, 2017 Reply

      Hallo Stefan,
      danke für Deine interessante Meinung. Dass es sich hierbei um Doppelmoral handelt, lässt sich nicht bestreiten. Momentan wird JPMorgan CEO sogar wegen Marktmanipulation angeklagt.
      Mit freundlichen Grüßen
      Leo @ Blockchain Hero

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