Jordan Belfort „Wolf of Bitcoin?“: Laut Ihm sind ICOs Betrügereien

Jordan Belfort Bitcoin

ICOs sind laut Jordan Belfort – besser bekannt als „Wolf of Wall Street“ – der „größte Betrug aller Zeiten“. In einem Interview mit der Financial Times sagte der Werbesprecher, ehemaliger Finanzier und verurteilter Aktienbetrüger, dass er erwartet, dass Projekte, die das Blockchain-Finanzierungsmodell nutzen, untergehen werden. Was veranlasst diesen ehemaligen Aktienbetrüger zu einer solchen Aussage? 

„ICOs sind viel schlechter als das, was ich getan habe“

Belfort behauptet, er habe sich mit ausgiebig Finanzbetrug beschäftigt und erklärte, dass das, was heutzutage bei den ICOs passiert, „weit schlechter ist als alles, was ich je getan habe“.

Belfort bekannte sich wegen Geldwäsche im Jahr 1999 schuldig und schrieb über seine Erfahrungen in „The Wolf of Wall Street“ (der später mit Leonardo DiCaprio zu einem Oscar gekrönten Film wurde).

Des Weiteren sagte er:

85 Prozent der Menschen haben keine bösartigen Absichten. Aber ein Problem entsteht, wenn fünf oder zehn Prozent versuchen, die Anleger zu betrügen. In meinen Augen ist das eine Katastrophe.

Jordan Belfort

Jamie Dimon meets Jordan Belfort

Belfort’s Kommentare erschienen einige Wochen später, nachdem er JPMorgan Chase-CEO Jamie Dimon in seiner Aussage unterstützt hat. Er erklärte, Bitcoin sei seiner Meinung nach ein „Betrug“, der letztlich von den Regulierungsbehörden vollständig reguliert wird. Im Gespräch mit TheStreet Ende September sagte Belfort, dass er mit Dimons Einschätzung einverstanden sei.

„Früher oder später wird eine Zentralbank oder ein Konsortium eine eigene Kryptowährung ausgeben, und das wird sich auf die gesamte Kryptowelt auswirken“, sagte Belfort.

Marktmanipulation: JPMorgan CEO in Schweden verklagt

Handelte Jamie Dimon mit Hintergedanken, als er in der vergangenen Woche Bitcoin als Betrug bezeichnete? Florian Schweitzer, geschäftsführender Gesellschafter für eine Bitcoin-Markthandelsfirma, hat eine Beschwerde bei einem schwedischen Regulierungsbeamten gegen den Chef von JPMorgan eingereicht. Noch in der Woche zuvor nannte Jamie Dimon Bitcoin einen Betrug und nutzte damit den sinkenden Bitcoinpreis aus, um sich in einen Bitcoin Fonds einzukaufen. Und das mit einer nicht mal allzu unbeträchtlichen Summe. Nun ermitteln Behörden wegen Marktmissbrauch.

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