Russische Duma verbindet Bitcoin mit Geldwäsche; Forschung Angesetzt

Russische Duma

Russlands zunehmend formaler Ansatz für Blockchain und Kryptowährungen setzt sich fort, nachdem das Land am Dienstag sein Anti-VPN-Gesetz einführt hat. Die lokale Nachrichtenagentur RBK berichtete in dieser Woche, dass die russische Duma (Staatsduma) sich dazu entschieden hat, „Expertenanalysen und Meinungsumfragen“ bezüglich der Blockchain für 2018 anzuordnen.

Russischer Staat möchte Bitcoin regulieren

Die Umfragen werden Teil eines Regierungswunsches sein, „Standard-Rechtsvorschriften zur Blockchain-Technologie auf russischen Finanzmärkten basierend auf globaler Erfahrung zu erforschen“. Dies bestätigten der Finanzmarktausschuss der Duma und der erste Vize-Sprecher Aleksandr Zhukov.

Der russische Präsident Wladimir Putin schien letzten Monat die widersprüchlichen Haltung der Regierung zur Kryptowährungsregulierung klarzustellen. Außerdem forderte er strengere, formalisierte Kontrollen der Märkte.

Der Kampf um die Einflussnahme auf die Konsumenten setzt sich in informelleren Kreisen fort. Die Zentralbank warnt vor dem Kauf von Bitcoin. Im Gegensatz dazu widerspricht Ex-Finanzminister Alexey Kudrin dem derzeitigen Abgeordneten Alexey Moiseev, der behauptet, dass es sich bei Bitcoin um ein „Pyramidensystem“ handelt.

Der Generalstaatsanwalt des Landes setzte in dieser Woche das verstärkte Interesse an Kryptowährungen mit „Geldwäsche“ in Verbindung. Ab dem 1. November führt die russische Duma ein umstrittenes neues Gesetz zum Schutz der Privatsphäre ein. So zielt es darauf ab, VPN-Anbieter daran zu hindern, Russen den Zugang auf Websites zu ermöglichen, die die Regierung blockiert.

Bei Nichtbeachtung wird der VPN-Anbieter von der staatlichen Regulierungsbehörde Roskomnadzor blockiert. Das Gesetz gilt jedoch nur für die private Nutzung dieser Netze.

Russische Duma: Eigene Währung statt Bitcoin

Russlands Präsident Wladimir Putin hat offiziell erklärt, dass Moskau laut eigenen Nachrichtenquellen sein eigenes „CryptoRuble“ herausbringen wird. Diese Nachricht hat der Minister für Kommunikation Nikolay Nikiforov veröffentlicht. Was bedeutet diese unerwartete Bewegung der russischen Regierung für die Kryptowelt?

Laut Aussage des Beamten kann die vom Staat ausgestellte Kryptowährung nicht geschürft werden und wird nur von den Behörden ausgegeben, kontrolliert sowie aufrechterhalten. Die CryptoRubles können jederzeit gegen reguläre Rubel eingetauscht werden. Wenn der Inhaber jedoch nicht in der Lage ist, die Herkunft der CryptoRubles zu erklären, wird eine Steuer in Höhe von 13% erhoben. Dieselbe Steuer wird auf jede verdiente Differenz zwischen dem Kaufpreis des Tokens und dem Preis des Verkaufs angewendet. Hier geht’s zum vollständigen Artikel…

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