Venezuela: Erste ‚Bitcoinisierung‘ eines souveränen Staates

Venezuela Bitcoin

VENEZUELA | Aufgrund der wachsenden Nachfrage nach Bitcoin, erschienen in den vergangenen Monaten immer mehr Neuigkeiten über diese digitale Währung. Ein Interview mit Daniel Osorio von Andean Capital Advisors auf CNBC erklärt, wieso das Land bald vollständig auf Bitcoin umsteigt.

Venezuela und Hyperinflation

Without help, Venezuela cannot pay liabilities: Daniel Osorio from CNBC.

Daniela Osorio verbringt etwa eine Woche pro Monat im südamerikanischen Land. Im Interview mit CNBC, fragte ein Moderator, wie es um die Hyperinflation in Venezuela steht. Während des Interviews erklärte Osorio, dass ein einfaches Mittagessen mindestens 200.000 Bolivars ( oder etwa $ 8- $ 10 auf dem Schwarzmarkt) kostet. Mit anderen Worten müsste man für ein einfaches Mittagessen mit einem Sack voll Geld bezahlen.

Nur noch Bitcoin

Um für das Mittagessen zu bezahlen zu können, begannen die Einheimischen nur Bitcoin oder Fremdwährungen zu akzeptieren. Problematisch ist es jedoch, dass Venezuela – im Gegensatz zu Simbabwe und anderen Nationen – keinen ausreichenden Zugang zum Dollar hat, um die Wirtschaft zu verwalten. Einheimische haben sich also vollständig auf Bitcoin umgestellt. Da Bitcoin unabhängig vom Schwarzmarkt für Bolivars ist, stellt es eine feste Börsenplattform für Unternehmen dar. Am Ende des Interviews sagt Osorio:

Wir werden die erste „Bitcoinisierung“ eines souveränen Staates erleben.

Daniel Osorio

Bitcoin-Enthusiasten würden argumentieren, dass dies nur die erste von vielen ist, da Liquidität und Zugang zu den Kryptowährungen exponentiell zunehmen.

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