Von China nach Japan: Japanischer Markt begrüßt den Umzug

Japan Bitcoin China Börse

Mit einem Marktanteil von fast 51% am weltweiten Börsenmarkt für Kryptowährungen, ist Japan derzeit erneut der größte Bitcoin-Börsenmarkt. Entsprechend liegt die Begründung einiger Analysten nahe, der Anstieg des japanischen Handelsvolumens am Bitcoin-Markt sei dem Ausgang vieler Bitcoin Händler aus China zugeschrieben.

Japan als neuer Marktführer

Anfang dieser Woche forderten die chinesische Regierung, die örtlichen Behörden und die Finanzbehörden offiziell die chinesischen Bitcoin-Börsen und Handelsplattformen dazu auf, ihre Dienste bis Ende September zu stoppen. OKCoin und Huobi, die beiden größten Börsen in China, erhielten eine Verlängerung bis zum 30. Oktober. Grund dafür ist die Tatsache, dass sie an keinem der ICOs in der Vergangenheit beteiligt waren.

Laut verschiedenen vertrauenswürdigen Bitcoin-Marktdatenanbietern wie CryptoCompare, liegt China erstmals bei einem Tief von 6,4 Prozent des weltweiten Bitcoin-Geschäfts zum Zeitpunkt der Berichterstattung.

Vorteile für den US-Markt

Vor dem bundesweiten Bitcoin-Börsenverbot durch China hatte der US-Börsenmarkt konsequent seine Position als größten seiner Art auf der Welt gesichert.

Doch fast sofort nach der Ankündigung der drei größten Bitcoin-Börsen des Landes – BTCC, Huobi und OKCoin – sind die Händler in den japanischen Bitcoin-Börsenmarkt umgezogen. Infolgedessen führte die abrupte Migration von Händlern nach zu einem kurzfristigen Anstieg des Handelsvolumens von Japan. Folglich hatte Japan die USA um über 20 Prozent im globalen Bitcoin-Börsenmarktanteil überholt.

Im Gegensatz zu vielen negativen Berichten zeigten prominente Entwickler, Analysten, Forscher und Experten innerhalb der Kryptowelt- und Blockchain-Sektoren viel Optimismus. Litecoin-Schöpfer Charlie Lee und Investor Tim Draper halten die Abschaltung des chinesischen Bitcoin-Börsenmarktes für eine gute Sache. Lee betonte, dass die chinesische Regierung den Markt nicht mehr manipulieren kann, wie es seit 2013 der Fall ist.

Das ist eine gute Sache. China kann nicht mehr mit den Märkten spielen, indem er Bitcoin verbietet. Kryptowährungen können von keinem Land ausgelöscht werden.

Charlie Lee auf Twitter

Stabilisierung des Bitcoin

Wie Lee betont, sollte der Ausstieg des chinesischen Bitcoin-Börsenmarktes eigentlich nur etwa 10 bis 15 Prozent der Händler im globalen Bitcoin-Börsenmarkt betreffen. Dennoch haben Spekulanten und ungeduldige Trader einen großen Sell-off initiiert, da die chinesische Regierung den Austausch verboten hat. Dies führte zu einer immensen Kurskorrektur beim Bitcoin-Preis.

In den kommenden Wochen wird sich der globale Bitcoin-Börsenmarkt stabilisieren, da sich die Händler vom chinesischen Markt nach Südkorea und Japan bewegen. Hierbei handelt es sich um zwei Märkte, die für effizientere Regulierungen, Industriestandards und Richtlinien für Kryptowährungen und ihre Nutzer entwickeln.

Es ist wahrscheinlich, dass die Schließung des chinesischen Bitcoin-Börsenmarktes zur Stabilisierung des globalen Bitcoin-Börsenmarktes führen kann. Ferner kann dies für Bitcoin auf lange Sicht von Vorteil sein.

    blockchain-hero

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