Xapo und Shakepay: Keine Debitkarten außerhalb der EU

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Eine Debitkarte auf Basis digitaler Währungen hat sich als eine angenehme Methode erwiesen, um unterwegs mit Kryptowährungen zu zahlen. Allerdings wird das ab dem 15. Oktober 2017 für nicht-EU-Bürger ein Ende finden. Sowohl Xapo als auch Shakepay wurden – auf Nachdruck der internationalen Kreditkartengesellschaft ‚Visa‘ – darum gebeten, ihre Dienste für Nicht-EU-Einwohner einzustellen. Dementsprechend werden Konten von Nutzern in Regionen außerhalb der EU deaktiviert. Infolgedessen werden ihre Karten unbrauchbar.

Riesiger Rückschlag für Xapo und Shakepay

Das Konzept einer Debitkarte mit digitalen Währungen wurde immer mit einem gewissen Zögern erfüllt. Eine solche Debitkarte ist nicht die gängigste Art, mit Kryptowährungen zu bezahlen. Dennoch steckt in dieser Technologie sehr viel Potenzial. Seine digitalen Währungen via Debitkarte auszugeben ist eine bequeme Lösung, besonders dadurch, da es weltweit tausende von Einzelhändler gibt, die Kartenzahlungen akzeptieren. Andererseits steckt die direkte Krypto-Währung Akzeptanz immernoch in Kinderschuhen.

Kurzfristige Lösung steht noch aus

Sowohl Xapo als auch Shakepay sind zwei etablierte Marken in der Welt der Debitkarten für Kryptowährungen. Leider scheint es, dass einige ihrer Bemühungen in naher Zukunft ein Ende finden werden. Eine neue von Visa ausgestellte Richtlinie zwingt diese Unternehmen, ihre Dienstleistungen für Kunden außerhalb der EU zu stoppen. Visa verhandelte mit verschiedenen Debitkarten-Dienstanbietern auf der ganzen Welt. Die Botschaft ist glasklar: Unternehmen sollen ihre Dienstleistungen außerhalb der EU einstellen. Diese Entscheidung wird sich auch auf Unternehmen außerhalb der Krypto-Industrie konzentrieren. Nur innerhalb der EU können Kunden ab dem 15. Oktober 2017 neue Debitkarten bestellen. Dabei werden bestehende Kundenkonte außerhalb der EU in naher Zukunft geschlossen.

Debitkarte von Xapo und Shakepay: Fazit

Die neue Richtlinie durch Visa wird es für Debitkartendienstleister nur noch schwieriger machen, künftig nicht-europäische Märkte zu erschließen. Alle neuen Kunden von Shakepay und Xapo innerhalb der EU müssen einen Residenznachweis ausstellen. Debitkarten sind ideal für Leute, die in der EU leben, aber für den Rest der Welt sind sie alles andere als zugänglich.

Während dies eine sehr lästige Entwicklung ist, die eine Menge Leute unglücklich machen wird, gilt es nichts anderes zu tun, als nach den Regeln von Visa zu spielen. Höchstwahrscheinlich wird bald eine Alternative gefunden werden. Bisher gibt es diesbezüglich noch keine offizielle Bestätigung. Einige Unternehmen stellen sowohl Visa- als auch MasterCard-Markenprodukte zur Verfügung, was bedeutet, dass sie zumindest eine Alternative zur Verfügung haben.

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